08.09.2017

Welche Afrika-Berichterstattung braucht es?

Entscheiden Sie mit bei der Live-Redaktionskonferenz auf dem Campfire-Festival

Kenia schließt größtes Flüchtlingslager der Welt - 350.000 Menschen ohne Unterkunft.

Wäre Ihnen diese Schlagzeile ein Leitartikel wert? Oder würden sie in den Kurznachrichten untergehen?

Für viele Redaktionen scheint der Umgang mit dem Thema Afrika jedenfalls klar: Hintergrund zu Ereignissen auf unserem Nachbarkontinent sind selten. Dabei hätte das Interesse für Afrika als Herkunftskontinent vieler Flüchtlingsgruppen und Schwerpunkt zahlreicher G20-Initativen Deutschlands doch eigentlich längst wachsen müssen – oder was meinen Sie? Diskutieren Sie am fiktiven Redaktionstisch mit dem Team des Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus (EBI).

Vor und nach der Konferenz erhalten Sie zahlreiche Infos zu dem Thema Afrika und Flüchtlinge in den Medien. Prof. Dr. Susanne Fengler, Leiterin des EBI und Professorin für Internationalen Journalismus an dem Institut für Journalistik, stellt eine aktuelle internationale Studie zur Migrationsberichterstattung vor und in einer Live-Schalte berichten afrikanische Journalisten aus erster Hand, welchen Problemen und Restriktionen sie bei der Berichterstattung über Flucht und Migration ausgesetzt sind. Außerdem gibt es afrikanisches Fingerfood zum Probieren.

Moderation: Anna Carina Zappe und Gordon Wüllner.

Das Programm ist Teil des Campfire-Festival für Journalismus und Neue Medien, das vom 6. bis 9. September 2017 auf dem Campus der TU Dortmund stattfindet. Das Institut für Journalistik ist mit einem eigenen Zelt und Programm dabei, wo auch das Erich-Brost-Institut für Internationalen Journalismus mit einem Stand vertreten ist.